Gestern hat das W3C die neuen Versionen von
XSLT,
XPath und
XQuery veröffentlicht. In der Praxis noch am wenigsten eingesetzt wird sicherlich XQuery. Die Abfragesprache für XML-Dokumente verspricht aber gerade bei XML-basierten Datenbanken zumindest in der Abfrage einen etwas einheitlicheren Ansatz.
XSLT und XPath bilden wie bisher gewohnt eher eine Einheit. XPath wird in der Realität hauptsächlich mit XSLT verwendet. Die Neuerungen von XSLT werden in einer eigenen
Sektion des Standarddokuments erläutert. Besonders hervorzuheben ist die Einbindung von XML Schema. So berücksichtigt beispielsweise die Sortierung mit xsl:sort den Datentyp. Und auch Funktionen wie substring sind bei typisierten Daten mit dem falschen Datentyp nicht mehr anwendbar. Neben grundlegenden Änderungen im Umgang mit Whitespace gibt es außerdem noch einige neue Elemente: xsl:sequence fügt einer Sequenz neue Elemente hinzu. Die Sequenz in XSLT ähnelt einigen Konstrukten aus der Programmierung, die verschiedene Werte speichern. Ein anderes neues Element ist xsl:result-document, mit dem Sie aus XSLT einen Ausgabebaum mit einer eindeutigen URI produzieren.